Überlegene Speicherlösung
MOBOTIX–Speicherkonzept ohne Engpass
Üblicherweise erfolgt die Aufbereitung und Speicherung der Videodaten heute zentral auf einem PC mit Video-Management-Software oder digitalem Videorekorder (DVR). Dabei laufen die Videound Audioströme sämtlicher installierter Kameras auf dieses zentrale Gerät. Gerade bei hochauflösenden Kameras kommt es hier schnell zum Datenstau. Vor allem das Speichern ist uneffizient, da das hochauflösende Video mangels Rechenkapazität des PCs direkt ohne Weiterverarbeitung mit hoher Bildrate zum Aufzeichnungsgerät geleitet werden muss.
Wird dagegen wie bei MOBOTIX das Bildformat und die Bildrate auf das für die Anwendung notwendige Maß bereits in der Kamera angepasst (bei einer Tankstelle reichen zwei Bilder pro Sekunde für die Aufzeichnung), entlastet dies sowohl das Netzwerk als auch das Aufzeichnungsgerät (PC, Server). MOBOTIX-Kameras können die Aufzeichnung natürlich unabhängig vom Livevideo minimieren und erhalten auch bei zwei Bildern pro Sekunde noch den Tonkanal.
Kein Speicherlimit
Das dezentrale MOBOTIX-Konzept erlaubt, rund 10-mal mehr Kameras als üblich auf einem einzigen Aufzeichnungsgerät zu speichern, da die Kamera die Aufzeichnung (auf PC, Server, NAS) selbst verwaltet und das Gerät so entlastet. Deshalb gibt es praktisch auch keine Speicherbegrenzung für das Gesamtsystem, da jede Kamera theoretisch ein eigenes Aufzeichnungsgerät mit Terabyte–Kapazität via Netzwerk verwalten kann. Eine weitere Stärke dieses Konzepts ist der Einsatz preisgünstiger und zuverlässiger NAS-Laufwerke, die keine spezielle Software benötigen.
Freie Wahl des Speicherortes
Jede einzelne MOBOTIX-Kamera kann so konfiguriert werden, dass sie entweder intern oder extern via Netzwerk aufzeichnet. Bei Bedarf kann auch ein USB-Speicher (USB-Stick) von der anderen Wandseite diebstahlsicher über ein Kabel direkt mit der Kamera verbunden werden.
SD-Karten-Speicher reduziert die Aufzeichnungskosten
Die Aufzeichnung von Video ist bei MOBOTIX auch kameraintern bis zu 32 Gbyte möglich. Dank dieser hohen Speicherkapazität und der Möglichkeit, nur die Sequenzen aufzuzeichnen, in denen auch etwas passiert, werden externe Speicher wie Plattenlaufwerke nur noch selten eingesetzt. Dies spart Aufzeichnungsgeräte, Netzwerk-Infrastruktur und reduziert den Wartungsaufwand von mechanischen Komponenten wie Festplatten oder Lüftern. Der interne SD-Karten (Flash)-Speicher dagegen ist digital ohne mechanische Komponenten und deshalb wartungsfrei.
Auf eine einzige 32 GB SD-Karte passen:
- 1 Woche Daueraufzeichnung von 4 Tankstellenspuren
- 2 Tage Video in TV-Qualität
- 100.000 Clips à 10 s in hoher Auflösung
- 1 Mio. Einzelbilder
Ideal bei schwierigen Netzwerk-Verhältnissen oder WLAN
MOBOTIX-Kameras sind ideal bei schwierigen Netzwerk-Verhältnissen oder WLAN-Verbindungen, da die interne Flash-Aufzeichnung Netzwerk-Ausfälle oder Bandbreitenschwankungen überbrückt und bei Wiederherstellung der Verbindung das externe Aufzeichnungsgerät synchronisiert.
Die Möglichkeit, das Backup des internen Speichers nur zu festgelegten Zeiten (bspw. nur nachts) durchzuführen, entlastet ebenfalls das Netzwerk und erlaubt in vielen Fällen die Mitnutzung der vorhandenen Netz-Infrastuktur (per Software-Update 2/2011).
MOBOTIX speichert nur was nötig ist
MOBOTIX bietet drei wichtige Zusatzmöglichkeiten, um Speicherplatz zu sparen: Aufzeichnung nur von relevanten Bildausschnitten (Ausblenden von Himmel, Decke etc.), nur von relevanten Ereignissen (z. B. Bewegung im Bild) und Daueraufzeichnungen mit nur bei Ereignissen erhöhter Bildrate.
