Sicherheit
Die MOBOTIX-Kameras sind mit einem Linux-Betriebssystem ausgestattet, das als sehr sicher gilt. Zusätzlich sind alle Eingänge und Dienste, die nicht der Browser-Interaktion dienen, geschlossen. Ein Telnet-Dienst oder ähnliche Entwickler-Eingänge sind ebenfalls geschlossen und nicht aktivierbar. Deshalb gibt es bei Verlust des Administrator-Passworts auch keine andere Möglichkeit, als die Kamera kostenpflichtig ins MOBOTIX-Werk einzuschicken. Dort wird eine Platine mit neuem Programm aufgesetzt, die Kamera gestartet und das Passwort geändert.
Hinweis:
In großen, verteilten Videosystemen müssen oft viele Nutzer auf die Aufzeichnungsdaten zugreifen. Mit dem MOBOTIX-Konzept ist ein Schutz der Kameras per Firewall sehr einfach: der Nutzer benötigt normalerweise keinen Zugang auf den Aufzeichnungs-PC, denn dieser erfolgt in der Regel nur über die Kamera. Lediglich der MxControlCenter-Client erlaubt bei Bedarf einen Direktzugriff auf die Serverdaten.
MOBOTIX-Kameras unterstützen HTTPS/SSL. Mit dieser Technologie wird eine Verschlüsselung und Authentifizierung der Kommunikation zwischen Kamera und Client erzielt. Ein zusätzlicher Sicherheitsapekt, wenn es darum geht Bilddaten vor dem Zugriff durch Fremde zu schützen.
