Vertriebsschiene Internet
Brillante Produktbilder im Internet
Der gute Stern
Seit über 100 Jahren steht der Name Mercedes für die innovativste Automarke der Welt. Als die Daimler-Motoren-Gesellschaft am 22. Dezember 1900 den ersten Mercedes auslieferte, begann eine dynamische Entwicklung, die bestimmt war von technischer Perfektion, hohen Qualitätsstandards, Innovationskraft und zahlreichen automobilen Legenden. Mit der Daimler-Benz AG und der Chrysler Corporation haben sich 1998 dann zwei traditionsreiche Unternehmen zusammengeschlossen, welche die Geschichte des Automobils zu jeder Epoche mitgestaltet und geprägt haben. Heute arbeiten weltweit mehr als 360.000 Menschen für die DaimlerChrysler AG.
Fast wie neu
3,85 Millionen Personenwagen und etwa 501.000 Nutzfahrzeuge hat DaimlerChrysler im Geschäftsjahr 2003 weltweit verkauft und so einen Umsatz von 136,4 Milliarden Euro erzielt. Ein nicht zu vernachlässigender Umsatzfaktor ist der Werkswagenverkauf. Werkswagen verfügen über eine hochwertige Ausstattung, sind sehr gepflegt, vorbildlich gewartet und zeichnen sich durch einen hohen Qualitätsstandard aus.
Vertriebsschiene Internet
Beim Werkswagenverkauf gewinnt der Vertrieb über das Internet (mercedes-benz.de, autoscout24.de, mobile.de etc.) immer stärker an Bedeutung. Um diese Entwicklung zu fördern und die hochwertigen Fahrzeuge perfekt zu präsentieren, wurde ein professioneller Bebilderungsprozess entwickelt. Dabei setzt DaimlerChrysler Netzwerkkameras von MOBOTIX ein.
Zu großer Aufwand
Bevor die Werkswagen im Internet erscheinen, werden die Fahrzeuge gewartet, optisch aufbereitet und fotografiert. Dieser Standard-Vorgang erfolgt an den Standorten der DaimlerChrysler PKW-Instandsetzung in Fellbach, Sindelfingen und Untertürkheim. Ursprünglich wurden die Fahrzeuge mit einer handelsüblichen Digitalkamera fotografiert und ins Internet gestellt. "Diese Bilder entsprachen aber nicht den professionellen Standards, die unsere Kunden gewohnt sind", erläutert Verkaufsleiter Peter Gruner. "So gab es zum Beispiel keine einheitliche Bildaussage. Darüber hinaus mussten die Bilder manuell den entsprechenden Fahrzeugdaten zugeordnet werden. Und angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internet-Vertriebs wurde dieser Aufwand zu groß." Die Verantwortlichen suchten deshalb nach einer Lösung, die den kompletten Vorgang weitestgehend automatisiert und qualitativ hochwertige Bilder für das Internet liefert. Dazu entwickelte ein Systemhaus eine spezielle Bebilderungssoftware, die das Originalfoto automatisch allen verkaufsrelevanten Informationen eines Fahrzeugs zuordnet und eine intelligente Bereitstellung im Internet ermöglicht.
Brillant und robust
Allerdings war hierzu eine Kamera erforderlich, die nicht nur brillante Bilder erstellt, sondern sich auch problemlos ins Netzwerk einbinden lässt. Bei den Recherchen wurden die Mitarbeiter des Systemhauses auf die MOBOTIX-Technologie aufmerksam. Thomas Seeliger, Inhaber der Firma Sit-Livecam und MOBOTIX-Partner, erhielt daraufhin die Gelegenheit, die Netzwerkkamera des Kaiserslauterer Unternehmens mit ihren vielfältigen Features und Einsatzmöglichkeiten vorzustellen. Das Konzept überzeugte, die Kamera erfüllte alle Anforderungen – und so entschloss man sich, die MOBOTIX-Lösung in den Bebilderungsprozess zu integrieren. Dabei wurden Software und Kamera exakt aufeinander abgestimmt.
Einheitliche Fotosets
Doch zunächst errichtete man an allen drei Standorten einheitliche Fotosets mit identischen Bildhintergründen und einer vorbildlichen Beleuchtung. Die Kameras wurden dabei auf einer mobilen Fotostation mit Monitor installiert und direkt ins LAN eingebunden. Trotz dieser Maßnahmen zur Bildvereinheitlichung stellte sich jedoch noch immer die Frage: Wie lassen sich Fahrzeuge unterschiedlicher Typen, Größen, Formen und Farben mit möglichst wenig Aufwand so fotografieren, dass jedes Fahrzeug optimal dargestellt wird und trotzdem alle Bilder einen einheitlich professionellen Look haben? "Hier mussten wir einfach einen 'Fotokompromiss' finden", erklärt Thomas Seeliger. "Wir haben dann die Fahrzeugpositionierung, den Einstellwinkel, die Position der Fotostation und die Ausrichtung der Strahler einmalig so definiert, dass in jedem Fall das bestmögliche Bild entsteht – egal, ob gerade eine A-Klasse oder ein SLK fotografiert wird. Dadurch werden lediglich zwei ins Programm integrierte http-Befehlsvariationen benötigt, was wiederum das Handling extrem vereinfacht."
Daten und Fakten
Zur Aufnahme der Fahrzeugbilder wird die MOBOTIX-Kamera als Webcam verwendet. Die Kamera liefert das aktuelle Livebild des in der richtigen Position geparkten Fahrzeugs per http-Zugriff auf den integrierten Web-Server. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Auslösen bei einer Aufnahme. Alle 3 Sekunden wird das Livebild der Webcam abgefragt und auf der Computer-Oberfläche eingeblendet. Der Bediener speichert dann per Mausklick das aktuelle Bild des Werkswagens mit den entsprechenden Fahrzeugdaten auf einem Web-Server und sorgt so dafür, dass die Informationen direkt auf der richtigen Internetplattform hinterlegt werden. Die Qualität der MOBOTIX-Bilder entspricht denen einer Digitalkamera. Von dem einheitlichen, professionellen Look der Fahrzeugpräsentation kann sich jeder ein Bild machen, der im Internet auf e-services.mercedes-benz.com klickt.
Bessere Chancen
Bei DaimlerChrysler ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Peter Gruner resümiert: "Mit der MOBOTIX-Technologie haben wir eine rationelle und stabile, aber dennoch anwenderfreundliche Möglichkeit gefunden, unsere Werkswagen optimal zu fotografieren – und damit unsere Verkaufschancen im Internet deutlich zu verbessern.
Verwendete Hardware
Kameras: 3 M1M-IT |