Systemauswahl
Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Systemauswahl
(1) Lassen Sie sich eine Kamera zur Probe installieren und vergleichen Sie die gespeicherten und ausgedruckten Bilder - gerade bei den Speicherbildern zeigen sich gravierende Unterschiede. Prüfen Sie, ob die Bildqualität auch bei der geplanten Kameraanzahl eingehalten wird.
(2) Testen Sie die Gegenlicht-Eigenschaften gegenüber Fensterfronten oder Fahrzeugscheinwerfern - dies geht nur durch variable Belichtungsfenster.
(3) IP-Kameras sind digitale Netzwerkprodukte und IT-Equipment. Deshalb sollte der Installateur über solide Netzwerk- und vor allem IT-Kenntnisse verfügen.
(4) Kreuzschienen, analoge oder digitale(!) Videorecorder, 2-Draht-Übertrager, Kameraheizungen und 230V-Stromanschlüsse sind nicht mehr notwendig.
(5) Zusätzliche Software ist in der Regel nicht notwendig; auch beim Einsatz digitaler oder analoger PTZ-Fremdkameras in Hybridsystemen. Die kostenfreie MOBOTIXSoftware ist 10.000-fach im Einsatz, auch in sehr professionellen Anlagen wie Flughäfen, Bahnhöfen, Fußballstadien und Botschaften.
(6) Verzichten Sie auf schwenk- und neigbare Kameras (PTZs) oder reduzieren Sie diese so weit wie möglich. PTZs sind anfällig, erfordern Personaleinsatz und “parken” meist an den Orten, wo nichts passiert.
