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Das Belgrade Theatre in Coventry, England

Die hochauflösenden Aufzeichnungen sorgen im Belgrade Theatre von Coventry für zusätzliche Sicherheit

Das Belgrade Theatre war das erste Stadttheater in Großbritannien, das nach dem Krieg neu errichtet wurde. Im Zuge einer umfangreichen Neugestaltung der Innenstadt wurde es im März 1958 eröffnet. Das unter Denkmalschutz gestellte Gebäude erhielt seinen Namen zu Ehren der serbischen Stadt Belgrad, die das für den Bau des Zuschauersaals verwendete Holz zur Verfügung stellte. Das Theater, das über einen Hauptsaal mit zwei Rängen und 866 Plätzen sowie einen neuen kleineren Zuschauersaal mit knapp 300 Plätzen verfügt, ist eines der größten in ganz Großbritannien.

Die Theaterproduktionen, Schulaufführungen, Ausbildungs-Workshops und Firmenveranstaltungen werden jährlich von über 70.000 Personen besucht. Der Komplex mit dem Namen Belgrade Plaza umfasst fünf Stockwerke sowie einen großen Parkplatz, der sich hinter dem Gebäude befindet. "Die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter ist uns ein wichtiges Anliegen. Darum haben wir 1987 ein Videoüberwachungssystem installiert. Das alte Analogsystem war jedoch nicht besonders zuverlässig. Da die Bilder lediglich in schwarz-weiß bereitgestellt wurden, war eine Identifizierung einzelner Personen nahezu unmöglich, vor allem in Bereichen mit wenig Licht", erläutert Paul Duncombe, der stellvertretende Facility Manager des Theaters.

Zudem war es schwierig, Aufzeichnungen bei Vorfällen zu durchsuchen. Darum konnte Duncombe die Verwaltung davon überzeugen, im Rahmen einer umfangreichen Sanierung, für die zwischen 2005 und 2007 rund 14 Millionen Pfund ausgegeben wurden, ein neues Videoüberwachungssystem zu installieren. "Das Sanierungsprogramm umfasste auch die Modernisierung der Kabelinfrastruktur, so dass wir eine IP-basierte Videoüberwachungslösung implementieren konnten."

Im Zuge eines Bieterverfahrens suchte das Theater einen Generalunternehmer für die Verkabelungs- und Videoüberwachungslösung und entschied sich für Active Communications. "Das neue Videoüberwachungssystem sollte eine bessere Bildqualität sowie möglicherweise auch Audiofunktionen bieten", berichtet Duncombe. "Darüber hinaus sollte die Lösung eine anwenderfreundliche Oberfläche umfassen, damit sich die auf verschiedene Standorte verteilten Kameras problemlos überwachen lassen."

Der verteilte Überwachungsansatz sorgt für weniger Netzwerkverkehr und geringere Infrastrukturkosten

Bei Active Communications handelt es sich um einen in Coventry ansässigen Systemintegrator, der 1989 von Peter Jacobs und Martin Gardner gegründet wurde, um hochwertige Verkabelungsdienste für Telekommunikations- und Computernetzwerke anzubieten. Im Laufe der Jahre hat sich Active Communications einen treuen Kundenstamm erarbeitet und beliefert kleine und mittlere Unternehmen genauso wie multinationale Konzerne. Mit günstigen, zuverlässigen und anpassbaren Lösungen können Unternehmen ihre Effizienz und Produktivität deutlich steigern.

Bei einer genauen Analyse des Standorts ermittelte das technische Team von Active Communications zentrale Stellen für 27 Kameras, um mit 39 Perspektiven alle öffentlich zugänglichen Bereiche des Theaters abzudecken. Dank einer Kombination aus MOBOTIX-Kameras mit ein bzw. zwei Linsen liefert das neue Überwachungssystem Megapixel-Qualität und Audio an einen zentralen Standort. Bei Bedarf kann per Fernzugriff auch über andere Computer auf das System zugegriffen werden.

Alle Kameras werden durch integrierte Bewegungssensoren aktiviert, und die Aufzeichnungen werden in einem zentralen Rack mit NAS-Einheiten gespeichert. "Wir haben uns für die Verwendung von acht separaten NAS-Geräten mit einer Kapazität von jeweils 500 GB entschieden. Zudem verfügen wir aus Redundanzgründen über zwei Ersatzgeräte", erklärt Duncombe. "Wenn ein NAS-Gerät ausfällt, erhalten wir umgehend eine Benachrichtigung per EMail, so dass wir das entsprechende Gerät innerhalb weniger Minuten austauschen können."

Äußerst gut gefallen hat dem Theater auch der dezentrale Ansatz von MOBOTIX, mit dem sich der Netzwerkverkehr deutlich reduzieren lässt. Bei der verteilten Architektur erfolgt die gesamte Bildverarbeitung, Aufnahmelogik und Entscheidungsfindung in der Kamera selbst. Bei den meisten der anderen bewerteten Überwachungssysteme waren hingegen keine intelligenten Kameras vorgesehen, so dass die Entscheidungsfindung und Bildverarbeitung mithilfe zentraler Software oder DVR-Systeme im "Core" des Netzwerks hätte durchgeführt werden müssen.

Bewegungsaufzeichnungen werden zum Beispiel nur dann gestartet, wenn es in bestimmten Bereichen zu Bewegungen kommt. Eine intelligente verteilte Überwachungslösung versendet Bilder nur dann, wenn sie auf einem Speichergerät gespeichert werden müssen. Herkömmliche nicht intelligente und zentralisierte Systeme hingegen senden kontinuierlich Bilder an die zentrale Überwachungsstelle, wo Software entscheidet, ob die Bilder gespeichert werden oder nicht. So wird auch dann Netzwerkverkehr generiert, wenn überhaupt keine Bewegungen stattfinden.

Active Communications hat das neu strukturierte Verkabelungs- und Überwachungsnetz termin- und budgetgerecht übergeben. "Die Qualität der Bilder ist hervorragend. Wir können Gesichter im gesamten öffentlich zugänglichen Bereich, der rund 1.850 m² umfasst, klar und deutlich erkennen.

Jedes Mal, wenn eine Kamera aktiviert wird, werden die Aufzeichnungen mit einem Zeitstempel versehen, so dass sich Vorfälle problemlos wieder finden lassen", berichtet Duncombe.

Angesichts der erfolgreichen Installation des Überwachungssystems erwägt das Theater, eine zusätzliche Remote-Kamera für seine Werkstätten zu implementieren. "Diese Kamera wird per DSL verbunden. So können wir auch unsere Werkstätten überwachen und Vorfälle aufzeichnen", erklärt Duncombe. "Durch die Nutzung der vorhandenen DSL-Leitung ist die Lösung extrem günstig, und wir können das eingesparte Geld anderweitig einsetzen." Die Installation des Überwachungssystems war also ein großer Erfolg. "Das System bietet eine höhere Abdeckung, eine bessere Bildqualität und zusätzliche Audiofunktionen. Außerdem ist es zuverlässiger und einfacher zu verwenden", berichtet Duncombe. "Bislang ist lediglich ein Kamerasensor ausgefallen. Active Communications hat uns über den Ausfall informiert, bevor wir ihn bemerkt hatten, und den Sensor am nächsten Tag ausgetauscht."

Das Belgrade Theatre testet nun mit Active Communications eine MOBOTIX-Kamera mit einer höheren Auflösung, um Aufführungen zu Archivierungs- und Ausbildungszwecken sowie zur möglichen Übertragung im Internet zu filmen. Die Lösung von MOBOTIX hat sich im Belgrade Theatre seit der Installation vor zwei Jahren voll bewährt. Die energiesparende und wartungsfreie Lösung hat dank des geringeren CO2-Ausstoßes und Energieverbrauchs auch zum Schutz der Umwelt beigetragen.

Warum Mayflex?

"Wir arbeiten bereits seit langem mit Mayflex zusammen. Das Unternehmen hat uns jederzeit und pünktlich die benötigten Produkte und Dienstleistungen bereitgestellt. Dank unserer Geschäftsbeziehung mit Mayflex konnte Active Communications zu einem der wichtigsten Partner von MOBOTIX in Großbritannien werden", meint Peter Jacobs von Active Communications.

Ergebnis

Das Belgrade Theatre hat eine MOBOTIX-Lösung mit 27 Kameras implementiert, die fünf Etagen und über 9.000 m² Fläche abdecken. Die Lösung liefert hochauflösende Bilder sowie synchronisierte Audiofunktionen an drei verschiedene Überwachungsstandorte. So konnte die Sicherheit der 70.000 Besucher im letzten Jahr deutlich erhöht werden.

Vorteile

Videoüberwachung mit höherer Qualität und optimierter Abdeckung, deutlich höhere Zuverlässigkeit, indexierbare und durchsuchbare Aufzeichnungen für Ereignisse, Inline-Skalierbarkeit für die Abdeckungsanforderungen der nächsten Jahre.