Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit
Das "Consorzio del Corpo di Polizia Intercomunale dei Colli"
Interkommunaler Polizeikorpsverband ist zuständig für sieben Gemeinden
Der Polizeikorpsverband Consorzio del Corpo di Polizia Intercomunale dei Colli ist für die Sicherheit der Bürger aus sieben Gemeinden der Provinz Bergamo verantwortlich. Diese sieben Gemeinden (Albano S. Alessandro, Brusaporto, San Paolo d'Argon, Torre de Roveri, Gorlago, Cenate Sopra und Cenate Sotto) verteilen sich auf eine Fläche von 35 qkm. Der im Jahr 2000 gegründete Verband bietet täglich von 7 bis 2 Uhr einen Noteinsatzdienst sowie den Einsatz einer Hundestaffel der Drogenpolizei.
Ziel: Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit
Das Polizeikorps der sieben Gemeinden hatte sicherlich keine leichte Aufgabe: die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit für ein derart ausgedehntes und zudem hügeliges Gebiet. Ferner war eine vollständige Verkabelung des zu überwachenden Gebiets mit Glasfaserkabeln nicht möglich und das zur Verfügung stehende Budget dürftig.
Zusätzlich benötigte das Polizeikorps der sieben Gemeinden ein Videoüberwachungssystem, über das einige Gefahrenbereiche in Echtzeit überwacht sowie kurze Aufzeichnungen der Vorgänge vor Ort gemacht werden konnten. Die Geräte sollten schnell neupostierbar und die Lösung sehr flexibel und auf mindestens 10 Kameras pro Gemeinde erweiterbar sein. Das Einzige, was der Verband zum Projekt beisteuern konnte, war die Stromversorgung in den zu überwachenden Bereichen.
Auch der Einsatz von Kameras mit interner Bildverarbeitung war unerlässlich. Die Geräte mussten über einen Prozessor und ausreichend Speicherkapazität verfügen, damit bei der drahtlosen Übertragung keine Probleme entstünden.
Verlässlicher Partner
Diese Rolle übernahm die lokale Installationsfirma E.L.T.A., indem sie dem interkommunalem Polizeikorpsverband eine Lösung vorschlug, die die Installation von 80 drahtlosen Kameras und die Einrichtung eines mobilen Noteinsatzbüros vorsah, das ganz ohne Kabel mit allen Kameras und dem Polizeikommando verbunden ist. Die Kameras, die sich für dieses Projekt am besten eigneten, waren IP Kameras von MOBOTIX.
IP-Technik
E.L.T.A. Entschied sich für die Installation eines sternförmigen drahtlosen Netzwerkes mit Breitbandübertragung, an das die IP Kameras von MOBOTIX angeschlossen wurden. Der Sternpunkt des Netzwerkes liegt auf einem zentral gelegenen, angrenzenden Hügel, der über eine ausreichende Höhe verfügt, um alle Außenanlagen und den Stützpunkt zu „sehen“, und ist auch leicht an die Stromversorgung anschließbar sowie bei Wartungs- arbeiten schnell mit dem Fahrzeug erreichbar. Derzeit sind 45 Kameras von MOBOTIX an neuralgischen Punkten (z. B. Schulen, Banken, Postämtern, Behörden, Sporteinrichtungen) der entsprechenden Gemeinden installiert. Die Anzahl soll schon bald auf 80 erhöht werden. Die Kameras sind in der Lage, Bilder vor Ort aufzunehmen, diese in ein digitales Format umzuwandeln und anschließend drahtlos an die Videoaufnahme- und Kontrollzentrale am Stützpunkt des Polizeiverbandes zu übertragen.
Das Aushängeschild des Polizeikorps
Im Rahmen des Projekts wurde ferner versuchsweise ein Gebiet mit drahtloser Übertragungs abdeckung eingerichtet, um ein Polizeifahrzeug, das als mobiles Büro fungiert, die vor Ort installierten MOBOTIX Überwachungskameras und den Stützpunkt miteinander zu verbinden. “Insbesondere das mobile Büro gilt als Aushängeschild unseres Polizeikorps. Eine Einrichtung, die derzeit einzigartig in Italien ist. Die Eigenschaften des Netzwerkes ermöglichen es uns ferner, unsere Dienste in Zukunft für die Bürger kurzfristig und mit geringen Zusatzkosten auszuweiten“, kommentiert Enzo Fiocchi, Kommandant des interkommunalen Polizeikorpsverbandes der sieben Gemeinden. Mittels eines tragbaren PC können im mobilen Büro die vor Ort installierten Kameras überwacht und bestimmte Tätigkeiten ausgeführt werden, ohne dazu zum Stützpunkt zurückzukehren.
Pierangelo Armati von E.L.T.A. erklärt: “Oftmals werden Videoüberwachungssysteme mit hoch komplexen Technologien realisiert, wodurch die Verwaltungskosten schnell die veranschlagten Kosten übersteigen, so dass diese Systeme dann in den meisten Fällen ungenutzt bleiben. Das Personal der Ordnungskräfte ist ferner oft nicht darauf vorbereitet, die komplexe, von den Installateuren gewählte Software zu beherrschen. Aus diesen Gründen haben wir uns für einfach anzuwendende Technologien mit den wesentlichen Funktionen entschieden. Die MOBOTIX Kameras eignen sich für den Einsatz im Freien auch bei extremen Temperaturen (Betriebstemperaturen von -30° bis +60°C). Auf diese Weise wird eine der Hauptursachen für Fehlfunktionen dieser Systeme ausgeschlossen.“
MOBOTIX Kameras ermöglichen ein Projekt, das in seiner Form einzigartig ist
Das Projekt war von Anfang an darauf ausgelegt, eine kontinuierliche Netzerweiterung zu gewährleisten. Dabei beschränkt sich die Erweiterung nicht ausschließlich auf die abgedeckten Zonen, sondern beinhaltet ebenfalls die Einführung neuer Dienstleistungen wie die Verbindung zwischen den Gemeindezentren, die Verwendung einer schnellen Internetverbindung durch Haushalte und Betriebe sowie Umweltüberwachung.
Das auf den MOBOTIX Kameras basierende Projekt ist in dieser Form neu- und einzigartig und dient bereits anderen Gemeinden der Region, die mit den gleichen Problemen konfrontiert sind, als Vorbild. Der eigentliche Erfolg dieses Projekts geht auf die Vielseitigkeit der MOBOTIX Kameras zurück, welche nicht nur in Bezug auf die Installation, sondern auch im Einsatz erhebliche Vorteile aufweisen.
Die MOBOTIX Kameras haben unter Beweis gestellt, dass sie leicht zu installieren und äußerst robust sind, wodurch der Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert wird. Höchste Bildqualität ermöglicht eine scharfe und detaillierte Ansicht der überwachten Bereiche.
Der interkommunale Polizeikorpsverband der sieben Gemeinden kann dank der MOBOTIX Kameras die völlige Sicherheit seiner Bürger gewährleisten.


