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Zuverlässige Überwachung von Bankschaltern

Neue Perspektiven für Banken

Gebäude

Partnerschaft verpflichtet

Wechselseitiges Vertrauen, Kundennähe und eine enge Beziehung zu den Einrichtungen der kommunalen Verwaltung – auf diesen Säulen ruht die erfolgreiche Geschäftstätigkeit der Stadtsparkasse Kaiserslautern. Dabei drückt sich Kundennähe nicht nur durch die kompetente Beratung und persönliche Betreuung aus, sondern auch durch eine flächendeckende Präsenz: 20 Geschäftsstellen und 6 Selbstbedienungs-Einrichtungen sorgen in der gut 100.000 Einwohner zählenden Stadt für kurze Wege und einen schnellen Service. Für den Erfolg der Sparkasse arbeiten rund 270 Angestellte, die im Jahr 2002 eine Bilanzsumme von ca. 850 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Als regional verwurzeltes Kreditinstitut versteht sich die Stadtsparkasse aber nicht nur als Bank. Denn das lokale Engagement spielt eine ebenso wichtige Rolle für das Institut, das sich den Einwohnern, dem Handel und der Wirtschaft Kaiserslauterns besonders verbunden fühlt. Mit umfangreichen Maßnahmen zur Wirtschafts- und Strukturförderung und zur Unterstützung des Gemeinwohls engagiert sich die Sparkasse für die Stadt. Sie fördert Projekte karitativer Einrichtungen, des Sports, der Jugendarbeit, der Wissenschaft und des kulturellen Lebens.

Konsequent kundenorientiert

Schalter

Das Engagement für den Kunden hat viele Facetten: Maßgeschneiderte Lösungen für die Vorhaben und Bedürfnisse von Unternehmen, attraktive Produkte für Privatkunden sowie kompetente Beratungs- und Serviceleistungen werden in zeitgemäßem Ambiente angeboten. So wurde zum Beispiel das Gebäude der Hauptgeschäftsstelle von Grund auf modernisiert und umgestaltet, um den Klienten ein attraktiveres Umfeld – mit noch mehr Sicherheit – für ihre Geldgeschäfte zu bieten. Dazu realisierte man unter anderem ein völlig neues Konzept der Kameraüberwachung.

Überzeugendes Konzept

Eingang

"Als wir im Jahr 2001 mit den Planungen zur Umgestaltung der Hauptgeschäftsstelle begannen, dachten wir auch über eine bessere Überwachungslösung nach", berichtet Werner Stumpf, Vorstand der Stadtsparkasse Kaiserslautern. Die Berufsgenossenschaft (BG) fordert lediglich eine Kameraüberwachung der Kassenschalter. "Aber uns hat das nicht gereicht", sagt Werner Stumpf. "Wir wollten bei einem Überfall auch das Tat-Umfeld und die Eingangsbereiche besser dokumentieren können. Außerdem sollten weitere Kameras den Objektschutz verbessern, IT- und andere Technik-Räume sowie den Kundentresor überwachen." Mit den bislang üblichen Überwachungs-Kameras waren diese Ziele nicht zu realisieren, da sie lediglich für eine Überfall-Situation im Kassenbereich konzipiert und ziemlich unbequem zu bedienen und zu warten sind. "Damals machte uns Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig als Vorsitzender des Verwaltungsrats auf eine Neuentwicklung eines Kaiserslauterer Unternehmens aufmerksam", erinnert sich Werner Stumpf. "Es kam zum Kontakt mit der Firma MOBOTIX, die uns ihre Netzwerkkamera präsentierte. Mich hat die Lösung sofort begeistert und der Leiter unserer Organisationsabteilung war ebenfalls restlos überzeugt. Darüber hinaus hat der Kostenaspekt eindeutig für MOBOTIX gesprochen."

Screenshot

Von der BG zugelassen

Allerdings hatte das Gerät bis dato keine UVV-Zulassung der Berufsgenossenschaft. Deshalb entwickelte MOBOTIX für die Kassenschalter eine neue Version: die Banking-Kamera. Sie verfügt über zwei Alarm- sowie einen Verdachtspeicher. So kann der Kassierer bei Verdacht oder bei einem Überfall einen besonderen Vorgang auslösen. Die mit Hilfe eines integrierten Ringspeichers permanent aufgezeichneten Bilder werden dann jeweils 15 Minuten vor und nach dem Alarm gemäß den BG-Bestimmungen speziell geschützt. Diese Sequenzen lassen sich auch direkt auswerten.

Leicht zu bedienen

Kameras

MOBOTIX-Kameras werden ohne zusätzliche Software geliefert und können bequem über einen Internet-Browser bedient werden. "Darüber hinaus benötigten wir jedoch eine individuelle Konfiguration für die Administration sämtlicher Banking- und Überwachungs-Kameras", ergänzt der Bereichsleiter Organisation, Michael Valk, und weist damit auf ein typisches MOBOTIX-Prinzip hin: Das Unternehmen konzentriert sich auf die permanente Weiterentwicklung einer exzellenten Stand-Alone-Lösung – die jedoch so einfach konstruiert ist, dass der Anwender problemlos eine eigene Konfiguration realisieren kann.

Individuell konfiguriert

Thomas Koob, Mitarbeiter des IT-Bereichs der Sparkasse, erstellte denn auch in enger Zusammenarbeit mit MOBOTIX ein besonderes Konzept für das Geldinstitut: Er richtete zum Beispiel pro Geschäftsstelle einen zusätzlichen Server für die Banking-Kameras ein, um eine permanente Verfügbarkeit zu garantieren. Diese Kameras laufen also zur Sicherheit in einem physikalisch getrennten Subnetz, damit es im Alarmfall nicht zu Beeinträchtigungen kommen kann, wenn zufällig das Sparkassen-Netz überlastet ist. Dieses Datennetz kann die TCP/IP-taugliche Kamera dank eines mehrstufigen Firewall-Konzepts über Gateways mitbenutzen. Dadurch ist eine zentralisierbare Administration, Livebild-Kontrolle, Wartung sowie eine kontinuierliche Verfügbarkeits- und Statuskontrolle des Überwachungssystems mit einer automatischen zeitnahen Benachrichtigung im Fall eines Fehlers möglich.

Geldautomat

Ausgezeichnet aufgezeichnet

"Für uns sind die Vorteile des neuen Systems offensichtlich", erklärt Vorstand Werner Stumpf. "Bei einem Überfall werden nicht nur die Tat selbst, sondern auch die Vorgänge im Umfeld aufgezeichnet. Es gibt im Vergleich zu früher mehr und bessere Bilder, die wesentlich schneller verfügbar sind. Auch im Hinblick auf die allgemeine Überwachung des Objekts, der IT-, Technik- und Tresorräume erfüllt diese Kamera voll und ganz die gewünschten Zwecke." Vor kurzem hat sich die neue Lösung bereits im Geldautomaten-Bereich bewährt. Hier wurden im Zusammenhang mit Geldkartenbetrug Täter-Fotos aufgezeichnet, die sofort verfügbar waren. Thomas Koob erinnert sich noch an die positive Reaktion der Kripo: "Die Polizisten waren erstaunt über die Qualität der Bilder, die sie sofort für die Täter-Fahndung einsetzen konnten."

Verwendete Hardware

Kameras: 43 MOBOTIX-Kameras
Server: Pentium Xeon 2 GHz (Hauptstelle) bzw. Pentium III (1 GHz) mit Firewall-Funktionalität (Geschäftsstellen). Zusätzlich: ein Zeit-Server mit Firewall-Funktionalität als Gateway ins Unternehmensnetz
Router: Je Geschäftsstelle ein TCP/IP-Router (bereits vorhanden)
Switches: 1 x 8fach Ethernet 1000TX / 19", 1 x 24fach Ethernet 10/100TX mit 2fach 1000TX / 19" (Hauptstelle) und jeweils ein Desktop-Switch Ethernet 10/100TX 5- bis 8-fach (Geschäftsstellen)
Stromversorgung: MOBOTIX-Netpower 20 (Hauptstelle), MOBOTIX-Netzteil plus Poweradapter (je Kamera in den Geschäftsstellen)