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Übersicht

Die Technologie hinter den MOBOTIX-Kameras

Technik-Informationen zum Download

Technik Info 9/2006
Informationen zu Fahndungsbildern

Kosten- und Technikvorteile

Referenzberichte
Technische Informationen zu den MOBOTIX-Kameras sowie Anwendungsbeispiele

M10 Schnittstellen

Die MOBOTIX-Kameras besitzen einen sehr großen, hauptsächlich Software-basierten Funktionsumfang. Alle Weiterentwicklungen an der Software stellt MOBOTIX seinen Kunden kostenlos als Download zur Verfügung.

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Eigenschaften der MOBOTIX-Kameras. Einzelne Kamerafunktionen und interessante Technologiethemen werden darüber hinaus in eigenen Kapiteln vertieft. Welche dies sind, erfahren Sie durch die Navigationsleiste am linken Bildrand.

Weitere Download-Dokumente finden Sie unter Services.

Überwachung "All-in-one"

Investitionssicher

Die MOBOTIX-IP-Kameras sind die ersten und bislang einzigen wetterfesten Netzwerkkameras mit integrierter Rekorder-Funktion, Video-Management-System, Videosensorik und Audio. Die freie Skalierbarkeit von Kameraanzahl, Speicherkapazität und Datenverbindungen (ISDN, DSL, Ethernet, WLAN, GSM, Kupfer, Glasfaser) schafft eine hohe Investitionssicherheit der Geräte.

Leistung durch Vielfalt

Die MOBOTIX-IP-Kameras ermöglichen sowohl eine interne als auch eine externe Aufzeichnung der Kameraaufnahmen. Zur externen Speicherung kann jeder Standard-Dateiserver (Linux, Windows) verwendet werden. Dabei übernimmt die Kamera das komplette Datenbank-Management, ohne dass eine weitere Software benötigt wird. Alle Aufzeichnungs-, FTP- und E-Mail-Funktionen können sowohl zeit- als auch ereignisgesteuert ausgelöst werden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Speicherung.

MX Viewer

Multifunktional

Sollen mit hoher Bildrate gleichzeitig viele Kameras auf dem PC oder einer Monitorwand angezeigt werden, steht kostenfrei eine Leitstand-Software (MxControlCenter) zur Verfügung. Alarme können per E-Mail, SMS oder Telefonanruf signalisiert und auch von einem PDA abgerufen werden. Die Möglichkeit zum Gegensprechen über IP und Telefon sind in den Kameras integriert. Trotz der großen Funktionsvielfalt werden die MOBOTIX-Kameras so einfach wie ein Netzwerkdrucker angeschlossen. Für die Stromversorgung reicht das Datenkabel oder ein Solarpanel mit Pufferakku.

Kein Problem mit Gegenlicht

Gegenlich in den Alpen

Messfenster statt Backlight

Die meisten Kameras machen erst einmal „dicht“, wenn sie angestrahlt werden. Das führt dazu, dass beim Dunkelsteuern auch das Wesentliche verborgen bleibt. Versuche, diesen Nachteil mit einer Backlight-Funktion zu beheben, führen meist zu unbefriedigenden Resultaten. MOBOTIX löst das Problem anders – mit frei konfigurierbaren Messfenstern. Dies ist möglich, weil die Kameras kein Autoiris-Objektiv benötigen. Der Vorteil der frei konfigurierbaren Messfenster besteht darin, dass die Kameraautomatik vordefinierte Bildbereiche optimal belichten kann.

Belichtungszone außerhalb/innerhalb der Tür

Individuell professionell

Die Messfenster der MOBOTIX-Kameras können in unbeschränkter Anzahl und Größe konfiguriert werden – und das per Netzwerk auch aus der Ferne. Das Beispiel zeigt die Unterschiede einer Aufnahme ohne Messfenster (rechtes Bild) im Vergleich zu der Aufnahme mit Belichtungszonen am äußeren Bildrand.

Belichtungsfenster

Wenn's darauf ankommt

Die Originalaufnahme der Bankszene macht deutlich, wie wichtig die Messfenster-Funktion ist. Herkömmliche Kameras würden die Gesichter im Vordergrund dunkel steuern. Bei einem Überfall wäre der Täter kaum erkennbar. Bei der MOBOTIX-Kamera wurde durch die Konfiguration des Messfensters in der unteren Bildhälfte der Lichteinfall des Fensters von der Belichtungssteuerung ausgeschlossen, so dass alle Bildbereiche optimal ausgeleuchtet sind.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Belichtungssteuerung.

Langzeitaufzeichnung inklusive

Einzigartiges Speicherkonzept

Das Speicherkonzept von MOBOTIX ist so einfach und zugleich so außergewöhnlich, dass es immer wieder Erstaunen hervorruft: Dass die Kameras Bilder oder Videos intern in einem 64 Megabyte großen Ringpuffer speichern, ist noch verständlich, dass sie aber darüber hinaus in der Lage sind, diesen Ringpuffer via Netzwerk auf eine PC-Festplatte auszulagern und eigenständig zu vergrößern, wird oft nicht gleich realisiert. Die gesamte Datenorganisation wird dabei nicht vom PC, sondern von den MOBOTIX-Kameras durchgeführt. Auf dem PC ist weder ein FTP noch eine andere Software notwendig; ein Standard-Windows- oder Linux-Server-Betriebssystem reicht aus. In Verbindung mit großen Serveranlagen und Raid-Platten sind der Speicherkapazität und Zuverlässigkeit der MOBOTIX-Kameras fast keine Grenzen gesetzt – und das mit preiswerten Standardkomponenten aus dem IT-Umfeld.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Speicherung.

Netzwerklast bei Kamerazugriff

Geringste Netzwerklast

Das MOBOTIX-Speicherkonzept hat gegenüber einer zentralen PC-Lösung mit Videomanagement-Software vor allem den Vorteil der geringeren Netzwerklast. Denn mit der MOBOTIX-Technologie ist es nicht erforderlich, die Kamerabilder zur Auswertung kontinuierlich zu einem zentralen PC zu transportieren. Der Grund: Die Auswertung der Aufnahmen findet in den Kameras selbst statt – sie entscheiden anhand der vom Benutzer vorgegebenen Parameter, was zu speichern ist. Zusätzlich können die MOBOTIX-Kameras durch die automatische Geräte-interne Zwischenspeicherung aller Bilder sogar kurzfristige Netzwerkausfälle überbrücken.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Netzwerklast.

Individuelle Videoüberwachung leicht gemacht

Systemdiagramm

Jederzeit erweiterbar

Jede MOBOTIX-Kamera erhält einfach per Menüeintrag die IP-Adresse des Aufzeichnungs-PCs mit der zu beschreibenden maximalen Verzeichnisgröße. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es keinerlei Beschränkung bezüglich der Anzahl der Aufzeichnungs-PCs und Kameras beinhaltet. Es können in einem Flughafen also durchaus 400 MOBOTIX-Kameras auf 10 Aufzeichnungs-Server speichern. Dieses System kann auch nach der Installation jederzeit erweitert werden.

Kamerazugriff über PDA

Videomanagement inklusive

In den MOBOTIX-Kameras ist neben den Aufzeichnungskomponenten ein komplettes Videomanagementsystem enthalten, das über den Standard-Webbrowser bedient wird. Das Videomanagementsystem umfasst folgende Funktionen:

  • Suche nach Ereignissen
  • Playback der Ereignisse
  • Signalisierung von Alarmen
  • Anzeige von Alarmlisten
  • Management mehrerer Kameras
  • Quad- und Multiview-Anzeige

Lesen Sie hier mehr zum Thema Ereignisse.

SIP-Telefonie

Alarme weltweit signalisieren

Alarme weltweit signalisieren Ob per E-Mail, SMS oder Telefonanruf – die MOBOTIX-Kameras können Ereignisse weltweit signalisieren. Mit dem integrierten Tonkanal lässt sich eine Audioverbindung in beiden Richtungen herstellen – und das lippensynchron zum Videobild, egal ob die Kamera 1 oder 25 Bilder pro Sekunde überträgt. Die Kamera kann den Ton zu den Aufnahmen per DSL oder über das Internet zum Webbrowser liefern.

Fernzugang per Telefon

Fernzugang per Telefon Weltweit lassen sich von jedem Telefon per Tonwahl Kamerafunktionen auslösen. So können über die Kamera Türen geöffnet, das letzte Ereignis abgerufen, eine E-Mail mit aktuellem Bild versendet oder die Internet-IP-Adresse per Sprachausgabe abgefragt werden.

Day & Night - allzeit bereit

PrePark in der Nacht

Licht und Finsternis

Ob Tagediebe oder lichtscheue Gestalten – Sicherheitskameras müssen zur Tages- und Nachtzeit einsatzfähig sein und hochauflösende Bilder erzeugen. Die M12-DN wurde speziell für diesen Zweck konzipiert. Die Day-Night-Variante der MOBOTIX-Kameras ist mit zwei Bildsensoren und zwei Objektiven ausgestattet und wählt je nach Lichtverhältnissen automatisch den idealen Modus aus: entweder den Farbsensor mit Tageslichtobjektiv oder den Schwarz-Weiß-Sensor mit Infrarotobjektiv. Mit dieser Dualsensorik erreicht die Kamera sowohl eine gute Echtfarbdarstellung bei Tageslicht als auch eine hohe Sensitivität in dunklen Umgebungen.

Moonlight scenery

Auch bei Mondschein oder Infrarot-Beleuchtung

Durch die sehr empfindlichen und fast rauschfreien CMOS-Megapixel-Sensoren (1280 x 960 Bildpunkte) liefert die M12-DN Bilder in sehr guter Farbqualität und verfügt über eine zehnfach höhere Lichtempfindlichkeit als frühere Kameramodelle. Die Sensoren ermöglichen Belichtungszeiten von bis zu vier Sekunden, so dass selbst bei Mondlicht noch Echtfarbbilder möglich sind – die bei bewegten Objekten natürlich verwischen, aber zum Erkennen von statischen Objekten, zum Beispiel Grafitti, optimal sind. Ist es ganz finster, treten die 10-fach empfindlicheren Schwarz-Weiß-Sensoren in Aktion, die gut für Infrarot-Beleuchtung geeignet sind. So können auch bei tiefster Dunkelheit gestochen scharfe Bilder erstellt werden.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Bildqualität.