Versionshinweise für MOBOTIX Kamera-Software
Informationen zum Dokument
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Veröffentlicht von:
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MOBOTIX AG
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Verfasser:
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Bernd Wilhelm
Thilo Schüller
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Datum:
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2009-12-09
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Dokument:
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release-notes_de.html
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Vertraulichkeit:
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öffentlich
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Inhalt
Diese Versionsübersicht enthält eine kurze, technisch ausgerichtete Beschreibung der wesentlichen Änderungen in der Software zu MOBOTIX-Netzwerkkameras der Modellreihen Q24M, D24M und M24M.
Übersicht der Software-Releases:
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Release-Version
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Erstellungsdatum
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Veröffentlichungsdatum
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MX-V4.0.2.23
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2009-12-08
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2009-12-09
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MX-V4.0.1.15
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2009-07-20
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2009-07-23
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Hinweise:
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Software-Release MX-V4.0.2.23 (Release) - für alle Kameras Q24M, D24M und M24M
Erstellungsdatum: 2009-12-08
Veröffentlichungsdatum: 2009-12-09
Achtung: Verwenden Sie diese Version für alle MOBOTIX-Kameras Q24M und D24M! Software-Versionen mit einer niedrigeren Versionsnummer als 4.0.1 lassen sich auf den MOBOTIX-Kameras Q24M und D24M nicht installieren.
Achtung: Verwenden Sie diese Version für alle MOBOTIX-Kameras M24M! Software-Versionen mit einer niedrigeren Versionsnummer als 4.0.2 lassen sich auf der MOBOTIX-Kamera M24M nicht installieren.
Erweiterungen und Verbesserungen
Verbesserte Belichtungssteuerung
Diese Software-Version ist gegenüber den Vorgängerversionen mit einer komplett überarbeiteten Belichtungssteuerung ausgestattet, die zu wesentlichen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen geführt hat.
- Regelgeschwindigkeit
erhöht
Bei Helligkeitsänderungen, die zu einer Änderung der Belichtungszeit führen, erfolgt diese Anpassung jetzt deutlicher schneller als vorher. Die Kamera liefert damit schneller ein wieder optimal belichtetes Bild. Dies gilt vor allem für große Helligkeitsänderungen wie z. B. durch das Einschalten von Licht bei dunklen Szenen.
- Weißabgleich verbessert
Ein verbesserter Weißabgleich erzeugt zum einen farbechtere Bilder bei Szenen mit einem großen Anteil von nur einer Farbe, z. B. eine grüne Wiese. Zum anderen konnten damit Farbverfälschungen und Farbstiche eleminiert werden, die manchmal bei starken Helligkeitswechseln auftraten.
- Autokontrast verbessert
Der Autokontrast passt sich jetzt automatisch an Szenen mit großen Helligkeitsunterschieden an (z. B. unten dunkler Schatten und oben heller Himmel) und verbessert damit deutlich den Kontrast in solchen Szenen. Zudem kann der Autokontrast nun nicht nur ein- und ausgeschaltet werden, sondern es stehen drei Einstellmöglichkeiten zur Verfügung: Standard, Erweitert und Aggressiv. Die Einstellung erfolgt nach wie vor im Dialog Setup Menu > Belichtungseinstellungen; dort wird auch die Bedeutung der drei Einstellmöglichkeiten erläutert.
Bilddrehung um 90° und 270°
Die Bilder von Nicht-Hemispheric-Kameramodellen können nun auch um 90° oder 270° gedreht dargestellt werden. Die Einstellung dieser Drehungen erfolgt im Dialog Setup Menu > Allgemeine Bildeinstellungen. Dort kann auch definiert werden, ob bei diesen Drehungen ein Bild mit einem Seitenverhältnis von 3:4 oder nach wie vor ein 4:3-Bild von der Kamera geliefert wird. Dabei ist nur mit einer Umstellung auf Seitenverhältnis 3:4 der komplette Bildinhalt sichtbar, während bei einer Einstellung auf 4:3 nur ein zentrierter Bildausschnitt ausgegeben werden kann.
Hinweis:
Bedingt durch die notwendige Umrechnung des Kamerabildes für eine 90°- oder 270°-Drehung führt diese Einstellung gegenüber einem unveränderten Originalbild ggf. zu einer etwas reduzierten Bildrate und einer etwas geringeren Bildqualität. Der Unterschied zum Originalbild ist jeweils vergleichbar mit dem Ergebnis einer aktivierten Bildentzerrung für L11/L22-Objekte gegenüber dem unveränderten Originalbild.
Weitere Verbesserungen im Bereich Bildeinstellungen
- Verwendung von JPEG-Grafiken als Logos
Für die Erstellung und Definition von Logos können außer BMP- und PNG- jetzt auch JPEG-Dateien verwendet werden.
- PTZ-Positionen in Bildprofilen
In Bildprofilen können jetzt sowohl die verschiedenen Bildansichten (Normal, Panorama, etc.) als auch vordefinierte vPTZ-Positionen verwendet werden. Die Auswahl der zuvor über die Quick-Controls definierten Positionen erfolgt im Auswahlfeld Anzeigen im Dialog Admin Menu > Bildprofile.
- Visualisierung der Belichtungsfenster mit schattierter Darstellung
Bei der Definition von Belichtungsfenstern wird der Bildbereich außerhalb der Belichtungsfenster jetzt kurzzeitig schattiert dargestellt. Die dauerhafte Markierung der Belichtungsfenster im Bild durch einen grünen Rahmen ist davon nicht betroffen.
- Erweiterte Preview-API-Funktion
Die http-API-Funktionen zum Abholen eines Preview-Bildstroms oder Einzelbildern von der Kamera wurden erweitert. So kann der Parameter 'preview' jetzt mit weiteren Parametern kombiniert werden, um die Bilder gezielt mit einer kleineren Auflösung (Parameter 'size'), einer kleineren JPEG-Qualität (Parameter 'quality') und einer reduzierten Bildrate (Parameter 'fps' - nur für Bildströme) von der Kamera abzuholen. Damit können Anwendungen einen deutlich reduzierten Datenstrom von der Kamera abholen, wenn dies beispielsweise eine Anbindung der Kamera mit nur beschränkter Netzwerk-Bandbreite erfordert. Die Erweiterungen gelten für die folgende CGI-Programme:
http://<Kamera-IP>/cgi-bin/image.jpg?preview
http://<Kamera-IP>/cgi-bin/faststream.jpg?preview
http://<Kamera-IP>/control/faststream.jpg?preview
http://<Kamera-IP>/control/event.jpg?preview
Weitere Informationen hierzu finden sich in der Online-Hilfe der Kamera.
Verbesserungen der Datenspeicherung
- Speicherung auf Flash-Medien auch mit Speicherbegrenzungen möglich
Bei der Aufzeichnung auf Flash-Medien mit MxFFS konnten im Gegensatz zur Aufzeichnung auf externen Dateiservern bislang noch keine Grenzwerte für Speicherplatz, Vorhaltezeit und Sequenz-Anzahl definiert werden. Mit MxFFS wurde der zur Verfügung stehende Speicherplatz bislang immer vollständig verwendet. Die Speicherlimits werden jetzt auch bei der Speicherung mit MxFFS unterstützt. Damit kann z. B. eine Aufzeichnung permanent erfolgen, die maximale Aufzeichnungssdauer jedoch auf 30 Minuten begrenzt werden, wenn dies vom Betriebsrat so gefordert wird.
- "Reservespeicher" zur Vermeidung von Lastspitzen auf externen Dateiservern
Im Dialog Speicherung auf externem Dateiserver/Flash-Medium kann nun – durch Auswahl des Buttons Mehr am unteren rechten Seitenrand – unterhalb der definierten Speichergröße ein Reservespeicher in MByte angegeben werden. Falls die Kamera während der Aufzeichnung anhand erhöhter Zeiten für die Speicherung eine Überlastung des verwendeten Dateiservers erkennt, wird der definierte maximale Speicherplatz um den angegebenen Reservespeicher erhöht. Dies führt im Falle einer auf dem Ringspeicher gerade rundlaufenden Speicherung dazu, dass aktuelle Löschoperationen zunächst nicht mehr ausgeführt werden. Stattdessen werden erst wieder Dateien gelöscht, wenn auch der definierte zusätzliche Reservespeicher belegt ist oder die Dateiserver-Speicherzeiten mittlerweile wieder auf normale Werte gefallen sind. Da gerade das gleichzeitige Löschen von vielen Dateien öfters zu einer erhöhten Last auf Dateiservern führt, kann damit das Speicherverhalten in vielen Fällen verbessert werden.
- Aufzeichnungssymbol ist standardmäßig ausgeblendet
Das Symbol zur Anzeige des Aufzeichnungs-Status rechts oben im Kamerabild ist nun standardmäßig nicht mehr aktiviert. Zur Anzeige muss es über die Option Symbol für Aufzeichnungsstatus im Dialog Setup Menu > Aufzeichnung aktiviert werden.
Erweiterte Hemispheric-Funktionen
Die Funktionen von Hemispheric-Kameramodellen, d. h. von Kameras mit einem L11-Objektiv (Fisheye) wurden um folgende Möglichkeiten erweitert:
- Neue Standardeinstellungen
Bei Hemispheric-Kameramodellen ist jetzt ab Werk Wand-Montage zusammen mit der Panorama-Ansicht eingestellt.
- Boden-Montage
Für spezielle Anwendungssituationen kann jetzt als Montageart außer Decke und Wand auch Boden eingestellt werden. Für diese Montageart stehen die gleichen Ansichten wie für die Montageart Decke zur Verfügung. Die Einstellung dieser Montageart für "liegend" montierte Kameras bewirkt, dass das Bild danach nicht mehr auf dem Kopf steht, sondern wieder natürlich erscheint und der Joystick wie gewohnt verwendet werden kann.
- Horizont-Korrektur
Wenn eine Q24M-Kamera z. B. nicht genau senkrecht, sondern verdreht an der Wand befestigt wurde, liefert die Panorama-Ansicht ein Bild, das schief ist. Mithilfe der neuen Horizont-Korrektur kann eine solche Verdrehung jetzt ausgeglichen werden. Die Korrektur erfolgt dabei grafisch und interaktiv mithilfe des dafür erweiterten OnScreen-Controls zur Panorama-Korrektur. Dieses OnScreen-Control wurde dafür um einen weiteren horizontalen Einstellbereich am unteren Rand erweitert. Durch Klicken in diesen Bereich kann das Bild so lange nach links oder rechts gekippt werden, bis der Bildhorizont gerade erscheint. Damit können Verkippungen von -30° bis 30° ausgeglichen werden.
Einbindung der ExtIO verbessert
Erweiterte LED-Signalisierung
Die Signalisierung der Kamera-LEDs kann nun über zwei weitere Einstellungen für den Hauptschalter im Dialog Admin Menu > Konfiguration der LEDs beeinflusst werden:
- Standard-Konfiguration
Die Kamera zeigt durch die dauerhaft eingeschaltete LED 0 an, dass sie in Betrieb ist; im Fehlerfall blinkt diese LED. LED 1 signalisiert unterschiedliche Aufzeichnungsmodi. Alle anderen LEDs sind ausgeschaltet. Dies ist nun die werkseitig voreingestellte Betriebsart.
- Transparenz
Im Transparenzmodus blitzt LED 0 ca. alle drei Sekunden doppelt. LED 1 signalisiert zusätzlich zum Aufzeichnungszustand auch alle Livebild-Zugriffe. Das besondere an diesem Modus ist die Tatsache, dass er durch das spezielle Blinkmuster leicht zu erkennen ist und so erlaubt, Live-Zugriffe auf die Kamera sowie den Aufzeichnungszustand an den LEDs abzulesen.
Neues MxPEG-ActiveX-Control V1.6.2.3
- Art der Signierung geändert
Durch eine andere Art der Signierung kann das ActiveX-Control jetzt leichter im Internet Explorer installiert werden.
- Neue Eigenschaft
Proxy="auto"
Durch Setzen dieser Eigenschaft übernimmt das ActiveX-Control die Proxy-Einstellungen des IE für seine eigenen Netzwerkverbindungen.
- Neue Eigenschaft
LoginPrompt
Mit dieser Eigenschaft, für die Werte größer oder gleich 0 angegeben werden können, wird die Anzahl der Anmeldeversuche bei der Eingabe von fehlerhaften Zugangsdaten beschränkt.
Sonstige Erweiterungen und Verbesserungen
- Maskierte Darstellung von Kennwortfeldern
In den Konfigurations-Webseiten der Kamera werden Kennwörter nun maskiert dargestellt. Durch Anklicken des nebenstehenden Schloss-Symbols können die Kennwortfelder jeweils wieder auf Klartext-Anzeige umgeschaltet werden.
- Anzahl von Benutzern und Gruppen erhöht
Es können nun bis zu 25 verschiedene Benutzergruppen und bis zu 100 Benutzer angelegt und verwaltet werden.
- Wertanzeige in den Quick-Controls
Die Quick-Controls wurden so geändert, dass dort auswählbare Werte auch immer mit ihrer aktuellen Einstellung angezeigt werden. Zuvor wurde an manchen Stellen statt des eingestellten Wertes nur allgemein Auswählen angezeigt.
- VoIP-Verbindungen mit H.263+
Für SIP-Video-Verbindungen wird jetzt der neuere und qualitativ bessere Codec H.263+ statt H.263 verwendet.
- Systemmeldungen nach Neustart
Bislang wurden Systemmeldungen durch einen Neustart der Kamera zurückgesetzt, so dass alte Meldungen nach dem Neustart nicht mehr im Dialog Admin Menu > Systemmeldungen angezeigt wurden. Dies ist jetzt so geändert, dass die existierenden Meldungen vor einem Neustart der Kamera gespeichert und auch nach dem Neustart in den Systemmeldungen angezeigt werden.
- Zusätzliches Ereignis IL2
Die Helligkeit der Kamera-Umgebung kann nun über den zusätzliche Ereignistyp Beleuchtung (IL2) mit einer zweiten Auslösebedingung verwendet werden. Damit kann das Unterschreiten einer Mindestschwelle zusammen mit dem Überschreiten einer Maximalschwelle zur Auslösung eines Alarms verwendet werden.
- Anzeige eines Stopp-Symbols bei möglichen Hardware-Defekten
Falls die Kamera einen möglichen Hardware-Defekt erkennt, wird ein Stopp-Symbol in die linke obere Bildecke eingeblendet. Genauere Informationen zu seiner Bedeutung und auch zum Ausblenden dieses Symbols finden Sie in der Online-Hilfe der Kamera auf der Seite Live-Ansicht unter http://<Kamera-IP>/help/help?page-live.
- Report.dmp bei Dual-Kameras
Der Kamerabericht report.dmp enthält bei Dual-Kameras jetzt ein aktuelles Doppelbild.
- Dokumentation der http-API vervollständigt
Unter anderem wird jetzt auch die API-Funktion remoteconfig.cgi beschrieben, mit der Abschnitte einer Kamera-Konfigurationsdatei gelesen und geschrieben werden können.
Bugfixes
- Probleme bei der Dateiserveraufzeichnung in Verbindung mit der ExtIO
Bei der Verwendung einer ExtIO konnte es zu Problemen beim Initialisieren von Dateiservern kommen. In diesem Fall konnte der Dateiserver beim Betrieb der ExtIO nicht für die Speicherung verwendet werden.
- Kamera-Anzeige im Browser – Cache-Problem
Nach dem Aktualisieren einer älteren Q24M-Kamera auf diese Version musste für die Anzeige im Browser ggf. zuerst der Browser-Cache geleert werden. Ansonsten konnte es zu dem Effekt kommen, dass die Quick-Controls über dem Livebild leer waren und das Livebild stehen blieb.
- Aufzeichnung mit CIFS oder NFS auf Dateiservern schlug bei großen Volumes fehl
Die Dateiserver-Speicherung mit CIFS und NFS schlug auf Volumes mit mehr als 2 Milliarden Blöcken fehl. Dies galt z. B. für Volumes mit einer Größe von mindestens 2 TByte und einer Blockgröße von nur 1 kByte.
- ActiveX-Steuerelement und Mauszeiger beim Internet Explorer
Bei manchen Kombinationen von Windows-Betriebssystemen und dem Internet Explorer wurde bei Verwendung des ActiveX-Steuerelements der Mauszeiger auch nach Verlassen der Kamerabildes weiterhin als Fadenkreuz angezeigt. Er konnte in diesem Fall dann nicht mehr zur Bedienung der anderen Seitenelemente verwendet werden. Durch das Aufrufen des Kontextmenüs (Rechtsklick) konnte dieser Zustand behoben und der Mauszeiger zurückgesetzt werden.
- Pumpen bei Bildregelung
In seltenen Fällen konnte es bei Helligkeitsänderungen, die eine Änderung der Belichtungszeit erforderten, zu einem "Bildpumpen" kommen: Die Kamera wechselte ständig zwischen einer längeren und kürzeren Belichtungszeit und das Bild wurde damit abwechselnd heller und dunkler.
- Symbolleiste bei Daueraufzeichnung ohne Ereignisse ausgeblendet
Bei einer Daueraufzeichnung ohne aktivierte Ereignisse war die Symbolleiste am unteren Bildrand ausgeblendet.
Bekannte Einschränkungen
- 90° und 270°-Drehung nicht mit Vollbildspeicherung kombinierbar
Sobald eine Drehung des Bildes um 90° oder 270° eingestellt ist, wird eine evtl. aktivierte Vollbildspeicherung automatisch abgeschaltet und die Kamera zeichnet wieder das Livebild auf. Dabei wird eine entsprechende Fehlermeldung ins Bild eingeblendet.
- Probleme bei Windows 2008-Servern mit CIFS NTLMv2
In manchen Fällen können Kameras bei der Verwendung von CIFS und aktivierter Option NTLMv2 Probleme beim Verbinden mit einem Windows 2008-Server auftreten.
- ActiveX-PTZ und Proxy
Bei der Anbindung einer Kamera über einen Proxy funktioniert die Joystick-Ansteuerung aus dem ActiveX-Steuerelement heraus nicht.
- Übersetzungen
Bei allen Sprachen außer Deutsch und Englisch fehlen einige Übersetzungen.
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Software-Release MX-V4.0.1.15 (Release) - für alle Kameras Q24M und D24M
Erstellungsdatum: 2009-07-20
Veröffentlichungsdatum: 2009-07-23
Achtung: Verwenden Sie diese Version für alle MOBOTIX-Kameras Q24M und D24M! Software-Versionen mit einer niedrigeren Versionsnummer als 4.0.1 lassen sich auf diesen Kamera-Modellen nicht installieren.
Wichtige Hinweise
- Erste veröffentlichte Software für P3-Modelle
Dies ist das erste veröffentlichte Software-Release für die Kamera-Modelle der neuen Systemplattform mit dem Mikroprozessor PXA320 "XScale" – den sogenannten P3-Modellen.
- Benutzeroberfläche gleich
Die Software der auf dieser Systemplattform basierenden neuen Modellreihen ist in Bezug auf die Bedienung, die Funktionen und die Menüführung größtenteils identisch mit der Software der bisherigen Modellreihen M12/D12/V12/M22M/D22M/Q22M – den sogenannten P2-Modellen.
- Höhere Rechenleistung
Aufgrund der höheren Rechenleistung der P3-Systemplattform stehen hier teilweise auch neue plattformspezifische Funktionen zur Verfügung, die in dieser Form auf der nach wie vor unterstützen P2-Plattform nicht realisiert werden können. Insbesondere wurde mit den Kamera-Modellen Q24M und D24M eine Verdoppelung der Bildrate gegenüber den Vorgänger-Modellen Q22M und D22M erzielt, so dass die maximale Bildrate von 25 bzw. 30 Bildern/Sekunde (je nach Netzfrequenz) jetzt in wesentlich mehr Anwendungssituationen mit den dazu notwendigen Einstellungen erreicht wird. Generell macht sich die verbesserte Performance in allen Bereichen der Kamera-Anwendung positiv bemerkbar.
- Unterstützung bestehender Konfigurationen
Bereits existierende Kamera-Konfigurationsdateien von entsprechenden Kameras der P2-Modellreihen können direkt geladen und weiter verwendet werden. Dies ist wichtig bei einem eventuellen Austausch einer Kamera oder auch für die Integration von neuen Kameras in schon bestehende Systeme.
Im folgenden werden nun die neuen Funktionen, Erweiterungen, Verbesserungen und Bugfixes gegenüber dem Software-Release V3.4.5.10 der P2-Modellreihen M12/D12/V12/M22M/D22M/Q22M beschrieben.
Erweiterungen und Verbesserungen
Verdoppelung der Bildraten
Gegenüber den bisherigen P2-Modellen konnte bei den P3-Modellen die erreichbare Bildrate etwa verdoppelt werden – nur bis zu einer maximalen Obergrenze von 25 bzw. 30 Bilder/Sekunde – je nach eingestellter Netzfrequenz. Bezüglich der relevanten Einstellungen gibt es gegenüber den Vorgängerversionen keine Änderungen. Durch die deutlich verbesserte Bildrate kann nun vor allem die Vollbildspeicherung effektiver und in mehr Anwendungssituationen verwendet werden. Dieser Speichermodus führt nach wie vor zu einer erhöhten Rechenlast auf der Kamera und damit ggf. zu niedrigeren Livebildraten, die sich aber aufgrund der erhöhten Performance jetzt nicht mehr so stark bemerkbar machen.
Speicherung auf microSD-Karte mit 4 GByte ab Werk
Die beiden Modelle Q24M-Sec und D24M-Sec werden ab Werk mit einer integrierten 4 GByte microSD-Karte ausgeliefert. Die Karte ist schon formatiert und als Speicherziel im Dialog Admin Menu > Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium eingetragen. Damit reicht ein Einschalten der Speicherung, z. B. über das Quick-Control Aufzeichnung > Aufzeichnung ein, um die Aufzeichnung auf der SD-Karte zu aktivieren. Die Kamera startet dann ohne weitere Einstellungen die Ereignisaufzeichnung für Ereignisse des in der Bildmitte vordefinierten Bewegungsfensters.
Q24M – Panorama-Modus mit OnScreen-Control (OSC) zur flexiblen Einstellung
Die Panorama-Ansicht der Q24M-Modelle kann nun flexibel an die spezifische Szene angepasst werden. Dazu wird nach Auswahl der Panorama-Ansicht durch Klicken auf das Schloss-Symbol in der Quick-Control-Leiste die Ansicht zunächst entriegelt. In der linken oberen Bildecke erscheint dann ein kleines Symbol, mit dem durch Anklicken ein neues, sogenanntes "OnScreen-Control" (OSC) ins Bild eingeblendet werden kann. Die genaue Einstellung der Panorama-Ansicht erfolgt nun durch Klicken in die einzelnen Bereiche dieses OnScreen-Controls. Damit können Zoom,- Schwenk- und Neige-Aktionen durchgeführt werden.
Eine Besonderheit stellt dabei die spezielle "Panorama-Korrektur" dar, mit deren Hilfe am Bildrand evtl. verkippte vertikale Linien wieder gerade gestellt werden können. Dies ist immer dann notwendig, wenn die Kamera etwa nach unten geneigt an der Wand montiert wird oder die Bildmitte nachträglich durch Neigen nach unten oder oben verschoben wird. Ein anschließendes Verriegeln durch Anklicken des Schloss-Symbols verhindert eine nachträgliche unbeabsichtigte Veränderung der so eingestellten Panorama-Ansicht. Weitere Details zu diesem OnScreen-Control finden Sie in Abschnitt 3.3.2, Spezielle Q24M-Konfiguration im Browser, im Q24M-Kamerahandbuch.
Variable PoE-Klassen
Im oberen Bereich des Dialogs Admin Menu > Ethernet-Schnittstelle gibt es einen neuen Abschnitt Stromversorgung. Über den dort vorhandenen Link Ändern kann nun die PoE-Klasse zur Stromversorgung der Kamera eingestellt werden. Wenn Kameras beispielsweise ohne Zusatzgeräte wie einem USB-Stick und ohne Audio-Ausgabe betrieben werden, kann die PoE-Klasse bewusst auf Klasse 1 (bis 3,84 W) eingestellt werden. Gegenüber der Werkseinstellung Klasse 2 (bis 6,49 W) können dann in diesem Fall mehr Kameras an dem gleichen PoE-Switch angeschlossen werden. Weitere Details hierzu finden Sie in Abschnitt 2.11.2, Variables PoE, im Q24M-Kamerahandbuch.
Audio-Codec mit Echounterdrückung
Die P3-Modelle enthalten einen neuen Audio-Codec mit integrierter Echounterdrückung. Damit sind nun VoIP-Verbindungen mit der Kamera im Vollduplex-Modus möglich, d. h. das Kamera-Mikrofon wird nun nicht mehr automatisch abgeschaltet, sobald eine Audioausgabe über den Kamera-Lautsprecher erfolgt. Somit ist hier ein echtes Gegensprechen möglich. Für spezielle Anwendungen kann die Echounterdrückung im Dialog Admin Menu > Mikrofon und Lautsprecher auch deaktiviert werden.
WICHTIG:
Diese Echounterdrückung ist nur bei Kamera-Modellen wie der Q24M mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher möglich. Beim Verwenden der externen Audio-Geräte einer ExtIO ist die Echounterdrückung nicht wirksam.
Verbesserte Unterstützung von Windows-Dateiservern
In diesem Bereich wurden eine Reihe von Verbesserungen vorgenommen:
- Neues Dateisystem CIFS
Für die Speicherung auf Windows-Dateiservern wird jetzt nur noch das neuere Protokoll CIFS angeboten. Damit können im Normalfall auch ältere Speichergeräte angebunden werden, die noch mit einem SMB-Serversystem statt mit dem neueren CIFS-Serversystem installiert wurden. Die zugehörige Option im Dialog Admin Menu > Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium heißt daher auch SMB/CIFS-Dateiserver.
- Kompatibilität zu SMB-Konfiguration
Wird eine bestehende Kamera-Konfiguration geladen, in der als Speichersystem SMB eingetragen ist, so wird automatisch auch das ältere System SMB verwendet und auch im Dialog Admin Menu > Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium zur Auswahl angeboten.
- Unterstützung von NTLMv2
Bei der Speicherung auf CIFS-Dateiservern wird nun der Modus NTLMv2 für die NTLM-Authentifizierung unterstützt. Diese Option ist bei neueren Dateiserver-Systemen wie Windows 2008 Server standardmäßig eingestellt und kann nun als neue Option im Dialog Admin Menu > Speicherung auf externem Dateiserver / Flash-Medium ausgewählt werden.
Alle Sprachen in einem Paket
Statt verschiedener sprachspezifischer Software-Pakete gibt es jetzt nur noch ein Software-Paket MX*.mpl, das alle unterstützten Sprachen enthält. Damit sind auch immer alle Sprachen in der Kamera vorhanden und diese können zur Laufzeit gewechselt werden.
Sonstige Verbesserungen
- Quick-Controls verbessert
Bei Auswahl der Quick-Controls Anzeige-Modus, Installation, Aufzeichnung und Belichtungssteuerung werden nun die jeweils eingestellten Werte statt des allgemeinen Eintrags Auswählen ... angezeigt.
- Kamera-spezifische Zertifikate
Jede Kamera enthält nun ab Werk ihr eigenes Zertifikat, das u. a. zum Aufbau einer https/SSL-Verbindung und zum digitalen Signieren der Aufzeichnung verwendet wird.
Bekannte Probleme
- Kamera-Anzeige im Browser - Cache-Problem
Nach dem Aktualisieren einer älteren Q24M-Kamera auf diese Version muss für die Anzeige im Browser ggf. zuerst der Browser-Cache geleert werden. Ansonsten kann es zu dem Effekt kommen, dass die Quick-Controls über dem Livebild leer sind und das Livebild stehen bleibt!
- Aufzeichnung mit CIFS oder NFS auf Dateiservern schlägt bei großen Volumes fehl
Die CIFS und NFS Dateiserver-Speicherung schlägt fehl auf Volumes, deren Blockanzahl 2 Milliarden übersteigt. Dies gilt z. B. für Volumes mit einer Größe von mindestens 2 TByte und einer Blockgröße von nur 1 KByte.
Workarounds:
- Falls der Dateiserver erst in Betrieb genommen wird, kann das Volume mit einer höheren Blockgröße als 1 KByte, z. B. mit 4 KByte, formatiert werden – so dass die Gesamtanzahl der Blöcke unterhalb der 2 Milliarden-Grenze bleibt.
- Falls eine Formatierung nicht mehr möglich ist, kann der Fehler durch Verwendung des älteren Protokolls SMB umgangen werden. Dazu muss in der Konfigurationsdatei im Abschnitt
SECTION fileserver der Eintrag FS_TYPE=WIN eingetragen werden. Danach steht das ältere SMB-Protokoll auch im Dialog als Option zur Verfügung.
- ActiveX-PTZ und Proxy
Bei der Anbindung einer Kamera über einen Proxy funktioniert die Joystick-Ansteuerung aus dem ActiveX-Steuerelement heraus nicht.
- ActiveX-Steuerelement und Mauszeiger beim Internet Explorer
Bei manchen Kombinationen von Windows-Betriebssystemen und dem Internet Explorer wird bei Verwendung des ActiveX-Steuerelements der Mauszeiger auch nach Verlassen der Kamerabildes weiterhin als Fadenkreuz angezeigt. Er kann in diesem Fall dann nicht mehr zur Bedienung der anderen Seitenelemente verwendet werden. Durch das Aufrufen des Kontextmenüs (Rechtsklick) kann dieser Zustand behoben und der Mauszeiger zurückgesetzt werden.
- Übersetzungen
Bei allen Sprachen außer Deutsch und Englisch fehlen einige Übersetzungen.
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